Slowakei / Zipser-Land / Hohe Tatra

07. - 11.06.2019

Leistungen

Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer:

€ 490,-

  • » Busfahrt im Komfortreisebus
  • » 4 x Nächtigung und Frühstück im 4**** Hotel Stela in Levoča
  • » 3 x Abendessen im 4**** Hotel Stela in Levoča
  • » 1 x Abendessen in einer typisch slowakischen Koliba
  • » Seilbahnfahrt auf den Hrebienok
  • » örtliche Reiseleitung für 5 Tage
  • » alle im Programm angeführten Eintritte
  • » Audiogeräte für die Führungen
  • » sämtliche Maut-, Parkgebühren und Einfahrtsgenehmigungen
Einbettzimmerzuschlag
€ 50,-
€ 50,-

Zips

Das Gebiet liegt in der nordöstlichen Slowakei auf der Fläche der Hohen Tatra und östlich davon. Die meisten Zipser Städte haben ihren Ursprung in deutschen Siedlungen, in der Unterzips vor allem in Bergbausiedlungen. Die ursprünglich großteils slawische Bevölkerung dieser Region war beim Mongoleneinfall 1242 ausgerottet oder vertrieben worden. In der Folgezeit wurden deutsche Spezialisten und Bergleute aus Schlesien, Thüringen und möglicherweise auch Sachsen von den ungarischen Königen ins Land geholt. Diese sogenannten „Zipser Sachsen“ bildeten bis ins 19. und teilweise noch 20. Jahrhundert das wirtschaftliche und kulturelle Rückgrat der Zips.

Hohe Tatra

Dieses kleinste Hochgebirge der Welt ist der höchste Teil des Karpaten-Bogens, der von Tschechien über die Slowakei, Ukraine und Rumänien bis nach Serbien reicht. Der höchste Gipfel ist die 2.655 m hohe Gerlsdorfer Spitze. Zu einem Drittel gehört dieses Gebirge zu Polen, zu zwei Drittel zur Slowakei. Auf beiden Seiten der Grenze gibt es einen Nationalpark.

Freitag, 07. Juni 2019

Graz - Bratislava - Levoča

Um 06:00 Uhr beginnen Sie Ihre Reise im bequemen Reisebus in Graz. Das erste Ziel ist die Hauptstadt der Slowakei: Bratislava. Bei einer Stadtführung lernen Sie die an der Donau liegende Stadt kennen:

Bratislava, auf Deutsch Pressburg, stellt mit rund 425.000 Einwohnern die größte Stadt der Slowakei dar. Im äußersten Südwesten des Landes am Dreiländereck mit Österreich und Ungarn gelegen, ist sie die einzige Hauptstadt der Welt, die unmittelbar an zwei Staaten grenzt. Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Burg Bratislava, die westlich der Altstadt auf einem Felsen 85 m über der Donau liegt.

Nach der Mittagspause fahren Sie weiter über Zilina nach Levoča.

Levoča (Leutschau) ist eine Stadt im Nordosten der Slowakei und wird als Königin der Zips bezeichnet. Die 1249 erstmals erwähnte Stadt war einst die drittgrößte im Königreich Ungarn. Sie weist eine noch vollständig erhaltene historische Innenstadt auf. Die bekanntesten Baudenkmäler befinden sich am Marktplatz: Rathaus, Pranger, Thurzo-Haus und St. Jacobskirche. Letztere besitzt den mit 18,62 m weltweit höchsten gotischen Holzaltar, der von Paul von Leutschau, einem Zeitgenossen von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß, gefertigt wurde. Levoča ist auch ein bekannter Wallfahrtsort.

Abendessen, Nächtigung und Frühstück im Hotel in Levoča.

Samstag, 08. Juni 2019

Levoča - Hohe Tatra

Am Vormittag besichtigen Sie Levoča.

Am Nachmittag unternehmen Sie eine Panoramafahrt in Richtung Hohe Tatra. In Strbske Pleso (Tschirmer See) bietet sich ein gemütlicher Spaziergang oder ab Stary Smokovec (Altschmecks) eine Seilbahnfahrt auf den Hrebienok an.

Danach besuchen Sie eine typisch slowakische Koliba. Nach einer originellen Begrüßung serviert man Ihnen reichlich Spezialitäten aus der Region mit Wein.

Nächtigung und Frühstück im Hotel in Levoča.

Sonntag, 09. Juni 2019

Rotes Kloster - Kežmarok

Nach dem Frühstück besuchen Sie das Goralendorf Zdiar. Hier sehen Sie interessante Blockhäuser mit Verzierungen.

Das Červený Kláštor (Rotes Kloster) ist ein früheres Kloster an der Mündung des Lipník in den Dunajec. Es liegt am westlichen Fuß des 657 m hohen und schroffen Klosterberges. Ursprünglich hieß es Kloster Lechnica. Die heutige Bezeichnung Rotes Kloster wird zumeist auf das rote Dach zurückgeführt.

Nach der Besichtigung fahren Sie weiter nach Kežmarok:

Ein Kleinod von Käsmark (Kežmarok) ist die hölzerne Artikularkirche von 1717, die ohne Verwendung von Metallnägeln in Form eines gleicharmigen griechischen Kreuzes im Barockstil errichtet wurde. Beim Bau der Kirche leisteten Protestanten aus ganz Europa finanzielle Hilfe. Der schwedische und der dänische König ordneten für diesen Zweck sogar Sammlungen in ihren Ländern an. Es heißt, dass schwedische Seeleute beim Bau mitgeholfen und ein Andenken hinterlassen haben. Der obere Teil des Interieurs erinnert an einen umgekehrten Schiffsbug und die Fenster sind rund wie jene von Schiffen.

Abendessen, Nächtigung und Frühstück im Hotel in Levoča.

Montag, 10. Juni 2019

Bardejov - Hervartov - Zipser Kapitel - Zehra

Am Vormittag besuchen Sie Bardejov, das kulturelle und administrative Zentrum der Region Ober-Saris:

Die Stadt liegt im Tal am rechten Ufer des Flusses Topla auf 227 m Seehöhe unter den Niederen Beskiden und wird mit vollem Recht als eine der schönsten gotischen Städte in der Slowakei bezeichnet. Sie ist aber nicht nur für Historiker anziehend, sondern auch für die breite Öffentlichkeit. Bereits 1950 wurde Bardejov unter Denkmalschutz gestellt und 1986 wurde ihr vom internationalen Kuratorium der UNESCO Hamburg die Europäische Goldmedaille für die Rettung der Kulturdenkmäler verliehen. Ein Bestandteil der neuen Stadt Bardejov ist auch der Kurort Bardejoveske Kupele, der zu den meistbesuchten Kurorten der Slowakei gehört.

Anschließend besuchen Sie in Hervartov die älteste Holzkirche der Slowakei aus dem Jahr 1500, die dem Heiligen Franz von Assisi geweiht ist.

Danach fahren Sie weiter zum Zipser Kapitel:

Ursprünglich ein unabhängiger Ort, wurde er 1948 der Verwaltung des Dorfes Kirchdrauf (Spišské Podhradie) unterstellt. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts ist hier der Sitz der Zipser Propstei, des Kapitels eines „glaubwürdigen Ortes“. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde eine Mauer um sie herum errichtet, rund 100 Jahre später wurde sie Sitz des Zipser Bistums. Ein Besuch der romanischen Kirche zum Heiligen Geist in Zehra aus dem Jahr 1275 gehört allein schon wegen ihrer gotischen Fresken zum Pflichtprogramm für jeden Besucher der Zips.

Abendessen, Nächtigung und Frühstück im Hotel in Levoča.

Dienstag, 11. Juni 2019

Banska Bystrica - Heimreise

Nach dem Frühstück fahren Sie heute in die Bergbaustadt Banska Bystrica (Neusohl):

Seit dem 13. Jahrhundert wurde hier Gold und Silber abgebaut, im 15. und 16. Jhdt. betrieben die Fugger aus Augsburg dann Kupferminen. Prächtige Bürger- und Patrizierhäuser, liebevoll restauriert, säumen den wohl schönsten Marktplatz der Slowakei.

Nach der Besichtigung dieser barocken Stadt fahren Sie mit vielen neuen Eindrücken zurück in die Steiermark.

Hinweis!

Für die Einreise österreichischer Staatsbürger in die Slowakei ist ein gültiger Reisepass oder ein gültiger österreichischer Personalausweis erforderlich.

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